TATHAGATA ABHIDAMMA
Das Immersiegende Gesetz der Wahren Sieger

Die Realität des Universums

Vorwort

Habt Ihr jemals das Wort "Tathagata" gehört? "Tathagata" ist ein Wort aus dem Pali und bedeutet soviel wie "Wahrheitssieger", "derjenige, der die Wahrheit gewonnen hat", folglich der Wahre Sieger. Was ist das, "ein Wahrer Sieger"? Ein Wahrer Sieger ist jemand, der höchste Erlösung und Erleuchtung selbstständig erlangt hat. Mit anderen Worten, diese ohne einen Guru oder eine geistige Anleitung erlangt hat; einer, der dem großartigen Auftrag dient, viele andere Wesen der Wahrnehmungswelt zu erlösen.
Worin aber unterscheidet sich dann ein Wahrer Sieger von einem Buddha, also einem, der die Wahrheit erkannt hat? Ein Buddha kann als ein Aspekt des Wahren Siegers verstanden werden; Buddha stellt die erlöste und erleuchtete Seite des Wahren Siegers dar. Ist dies so, bedürfen wir einer Korrektur unserer herkömmlichen buddhistischen Ausdrucksweise: wir sagen, daß wir zu den Buddhas Zuflucht nehmen, aber die Einzigen, bei denen wir wirklich Zuflucht finden und an die wir glauben sollen, sind die Wahren Sieger.
Unglücklicherweise hat das Wahre Dharma niemals seinen Platz in der Geschichte Japans gefunden. Heute genießen wir den materiellen Überfluß, aber inmitten solchen Materialismus leiden an geistiger Armut. Der einzige Weg für uns, Freiheit von solchen Zwänge zu erlangen, führt durch das Dharma, die Wahren Lehren. Deshalb habe ich mir das Ziel gesetzt, dieses Buch zu schreiben.
Ich übertreibe nicht, wenn ich behauptete, daß dies ein Buch vom unvergänglichen Gesetz ist, weil dieses Gesetz das hundertprozentig sichere absolute Gesetz der Wahrheit ist. Die Lehren, die in diesem Buch dargelegt wurden, sind vom Standpunkt des Buddhismus aus wahr; wahr ebenso vom christlichen wie vom jüdischen und islamischen Standpunkt aus. Warum? Der Grund besteht in folgendem: die Wahren Sieger der Vergangenheit, bekannte Propheten und Heiligen, entdeckten alle dieses Gesetz, als sie die Wahrheit entdeckten. Auch ich habe eine Menge geistiger und mysteriöser Erfahrungen gemacht, die mit dem Erwecken meines Kundalini begonnen hatten. Dieses Buch soll Euch als täglicher Ratgeber für die geistige Welt dienen.
Möget Ihr alle sicher zum Wahren Dharma durch sein höchstes Wissen geleitet werden

Shoko Asahara
Fuji-Jama
Oktober 1991

Das Mahayana-Gelübde

Ho, von den verschiedenen Illusionen, dem imaginären
Bild gleich, im Wasserspiegel verlockt, tauchen
die Lebewesen im endlosen Ozean des Kreislaufs
der Existenzen auf und versinken.
Damit sie alle im Mahayana der absoluten Freiheit und
Glückseligkeit in Ruhe und Frieden leben können,
lege ich mit den Vier Unermeßlichkeiten
mein Mahayana-Gelübde ab.

TEIL 1
DIE STRUKTUR DES UNIVERSUMS

Die Klassifizierung des Universums

Das gesamte Universum kann in vier Sphären klassifiziert werden, nämlich in: die Sphäre der Begierde, die Sphäre der Form, die Sphäre der Formlosigkeit und Maha Nirvana (die Große Sphäre der vollkommenen Aufhebung der Leiden).

Die dominant heiße Sphäre der Begierde.

Die Welt, in der wir zur Zeit leben, gehört zur Sphäre der Begierde. Sie ist eine Sphäre, die aus grober Substanz aufgebaut ist und in welcher die Hitze dominiert.

Die dominant klingende Sphäre der Form.

Die Sphäre der Form ist eine Sphäre, die aus Feinsubstanzen besteht und in welcher der Klang dominiert. Sie ist in zwei Teile untergliedert: die Obere Sphäre der Form und die Untere Sphäre der Form. Die Untere Sphäre der Form überlappt sich mit der Sphäre der Begierde. Mit anderen Worten, die beiden Sphären sind miteinander verbunden.

Die dominant lichte Sphäre der Formlosigkeit

Die Sphäre der Formlosigkeit ist eine Informationssphäre, in welcher das Licht dominiert. Sie ist dreigeteilt: in die Obere Sphäre der Formlosigkeit, die Mittlere Sphäre der Formlosigkeit und die Untere Sphäre der Formlosigkeit. Innerhalb dieser Sphären ist die Untere Sphäre der Formlosigkeit mit der Sphäre der Begierde und der Unteren Sphäre der Form verbunden; die Mittlere Sphäre der Formlosigkeit ist mit der Oberen Sphäre der Form verknüpft. Die Obere Sphäre der Formlosigkeit ist mit keiner der anderen Sphären verbunden. Je höher Ihr in dieser Sphäre aufsteigt, desto klarer und stärker wird das Licht. Jedes Lichtteilchen ist ein Stück der Information.

Die Dichte der Wesen

In jeder dieser Sphären gilt: je höher Ihr aufsteigt, desto geringer wird die Dichte der dort angesiedelten Wesen.

Die buddhistische Herangehensweise

Es sollte hier erwähnt werden, daß in den buddhistischen Praktiken der geistigen Reife größere Bedeutung beigemessen wird als der Entwicklung der Spiritualität. Deshalb erleben die buddhistischen Praktiker weder die Untere Sphäre der Form noch die Untere und Mittlere Sphäre der Formlosigkeit. In Yoga wie Tantra-Praktiken dagegen wird der spirituelle Entwicklung mehr Augenmerk geschenkt als der geistigen Reife. Deshalb erleben die Yogi und Tantristen diese Sphären.

Die Sphäre der Begierde

Die Sphäre der Begierde besteht aus sechs Teilen, nämlich von unten nach oben, aus der Hölle, dem Tierreich, der Späre der niederen Geister oder der Hungergeister (der Preta-Sphäre), der Menschensphäre, dem Himmel des verdorbenen Bewußtseins und dem durch Vergnügen verdorbenen Himmel. Je höher Ihr in diesen Sphären aufsteigt, desto angenehmer und weniger qualvoll wird der Seinzustand.

Die Hölle

Schauen wir uns nur jeden Teil der Sphäre der Begierde einzeln an. Wir beginnen mit der Hölle. Diese Hölle ist in drei Hauptteile untergliedert: die Heißen Höllen, die Kalten Höllen und die Höllen der Schmerzen.

Die Heißen Höllen

Die Kategorie der "Heißen Höllen" umfast folgende Höllen: die Unaufhörliche Hölle, die Große Klage-Hölle und so weiter. Die Höllenwesen, die sich in der Unaufhörliche Hölle befinden, werden für eine unvorstellbar lange Zeitperiode mit schrecklicher Hitze gemartet. Das Universum wird während dieser Zeit tausende Male erschaffen und zerstört.
Die Große Klage-Hölle hat ihren Namen von dem lauten Klageschrei, das die Höllenwesen vor unerträglicher Hitze ausstoßen und welches überall in der Heißen Hölle zu hören ist.
Die sogennante Große Hölle der Unerträglichen Schmerzen ist ebenfalls in die Kategorie mit einer Reihe anderer Höllen eingeschlossen. Ich werde dies bei anderer Gelegenheit detaillierter ausführen.

Die Kalten Höllen

Die Kalten Höllen sind in 10 Teile untergliedert: die Blasen-Hölle, die Äußerste-Blasen-Hölle, die Sehr-lange-Hölle, die Hölle der kummervollen schmerzlichen Klage, die Wiederbelebende Hölle, die Hölle des Aufplatzens wie ein Gelber Lotus, die Hölle des Aufplatzens wie ein kleiner Weißer Lotus, die Hölle des Aufplatzens wie ein Blauer Lotus, die Hölle des Aufplatzens wie ein großer Weißer Lotus und schließlich die Hölle des Aufplatzens wie ein Roter Lotus. Die Zeitdauer in diesen Höllen soll länger sein als die in den Heißen Höllen.
Schauen wir uns die Höllen im einzelnen nacheinander an. Die Wesen in den Kalten Höllen sind ständig Eis und eisigen Wasser aufgesetzt; folglich erfrieren die auf diese Weise aufgesetzten Stellen und es bilden sich dort Frostbeulen - das ist die Hölle, die die Blasen-Hölle genannt wird. Diese Beulen breiten sich solange aus, bis der gesamte Körper von ihnen bedeckt ist - dieses Stadium ist die Äußerste-Blasen-Hölle. Die Wesen wandern dieses Stadium sehr, sehr lange durch - das ist die Sehr-lange-Hölle. Sie klagen laut über ihren Kummer und ihre Schmerzen - deshalb die Hölle der kummervollen schmerzlichen Klage.
Die Eigenheit der Kalten Hölle besteht darin: je mehr untugendhafte Taten Ihr akkumuliert, desto kälter und länger ist diese Hölle. Das ist ein wichtiger Punkt, an den Ihr stets denken solltet. Die nächste Hölle in dieser Kategorie heißt die Wiederbelebende Hölle. Die Hölle ist ein Zustand, der aus dem eigenen Geist geboren ist; sie ist Ausdruck des eigenen Geisterzustandes.
Die Kalte Hölle ist durch eigene Kälte und Rücksichtslosigkeit hervorgebracht worden. Folglich, solange diese Umstände (die Akkumulation früherer untugendhaften Taten, anders ausgedrückt, das eigene untugendhafte Karma) nicht ausgetilgt sind, hat man weiterhin an Frostbeulen und Blasen zu leiden, weinend und schreiend, und wird stets aufs neue im selben Stadium wiedergeboren - das ist die Wiederbelebende Hölle.
Auf der nächsten Stufe platzen diese Blasen auf und eine gelbe Flüssigkeit quillt heraus - das ist die Hölle des Aufplatzens wie ein Gelber Lotus. Von nun an verschlimmern sich die Stadien stetig. Weitere Blasen platzen auf, diese sind noch größer; eine weiße Flüssigkeit quillt aus ihnen hervor - das ist die Hölle des Aufplatzens wie ein kleiner Weißer Lotus. Danach tritt kaltes Blut aus - das ist die Hölle des Aufplatzens wie ein Blauer Lotus. Wenn das Ausströmen des kalten venösen Blutes aufgehört hat, wird das Fett unter der Haut sichtbar - das ist die Hölle des Aufplatzens wie ein großer Weißer Lotus; im Anschluß daran wird das Fett beiseite geschafft und das rote Fleisch tritt zutage - das ist die Hölle des Aufplatzens wie ein Roter Lotus.
Soweit die kurze Beschreibung der Hölle. Ich beabsichtige, eine detailliertere Darstellung dieser Hölle in einem anderen Buch zu bringen.

Das Tierreich

In diesem Tierreich sind nicht nur die Geschöpfe einbegriffen, die Ihr mit Euren Augen seht, sondern vielerlei andere Geschöpfe, überhaupt Wesen, die vom menschlichen Auge nicht erfaßt werden können. Das Hauptmerkmal dieser Kreaturen ist deren Grundlegende Nicht-Erkenntnis. Eigentlich können die Wesen des Tierreichs niemals eine positive Wiedergeburt in höheren Sphären erlangen, es sei denn auf passiven Wege. Nur diejenigen, welche mit tugendhaften Tendenzen übrigbleiben, wenn ihr untugendhaftes Karma erschöpft ist, können aus diesem Unglücksstadium befreit werden.

Die Sphäre der niederen Geister

Die dritte Sphäre von unten hergesehen ist die Sphäre der niederen Geister (der Hungergeister) oder die Preta-Sphäre. Diese Sphäre liegt zwischen dem Tierreich und der Menschensphäre; hier finden sich geizige und habsüchtige Wesen nach ihrem Tode wieder. Sie sind zwar als Menschen geboren worden, aber unfähig, irgendeine Speise verdauen zu können, oder sie sterben mit einem aufgeblähten Magen an Krebs - das sind die untrüglichen Zeichen einer Wiedergeburt in der Sphäre der Niederen Geister. Die Wesen dieser Sphäre versperren sich gegeneinander und denken ausschließlich an ihren eigenen Interessen. Allgemeine gesagt, jene, die unwillig Waren zugeben und alles nur für sich behielten während ihres Erdendaseins, finden sich hier nach dem Tode wieder.

Die Menschensphäre

Die vierte Sphäre ist die der Menschen, in welcher wir leben. Wir alle sind mit dieser Sphäre vertraut, so daß sie keiner Erläuterung bedarf.

Der Himmel des verdorbenen Bewußtseins

Die fünfte Sphäre nenne ich "Himmel des verdorbenen Bewußtseins". Die Wesen, welches UFO's fliegen, sind in ihrer Mehrzahl Einwohner dieses Himmels.
Die Wesen in dieser Sphäre haben hochentwickelten Wissenschaft. Was hier benötigt wird, ist rein logisches Denkvermögen und eine Konstruktive Einstellung innerhalb des eigenen Geisterzustandes. I ch war sehr viele Male König dieser Sphäre in meinem früheren Leben. Die hiesigen Wesen sind abschlägig und ausschließlich. Jedoch ist jeder von ihnen ein sehr talentierter Spezialist.
Die Religion ist ebenfalls im Himmel des verdorbenen Bewußtseins hochentwickelt. Besonders weit ist der Buddhismus verbreitet. J edoch respektieren die Wesen hier keinen anderen, und wenn sich ein Fremder in jemandes Arbeitssphäre einmischt, beginnt dieser sofort mit dem Eindringling zu streiten. Deshalb wird diese Sphäre auch oft der Himmel des Streites genannt.
Die Beschreibung der Himmel in den späteren Teilen des Alten Testaments paßt genau auf die Charakterzüge jener himmlischen Wesen. Das Symbol dieses Himmels besteht aus zwei gekreuzten Schwertern, die mit Feuer geschmückt sind. Die Lebensdauer in diesem Himmel beträgt 200 bis 1600 Jahre.

Der Himmel der auf der Erde wohnenden Begierde-Götter

Das ist der unseren Menschensphäre am nächste gelegene Himmel und die hiesigen Wesen wohnen gleichfalls auf der Erde. Ihre Körper aber sind feiner als unsere Menschenleiber, folglich sind sie mit menschlichem Auge nicht erfaßbar. Dieser Himmel gehört zum folgenden durch Vergnügen verdorbenen Himmel.

Der durch Vergnügen verdorbene Himmel

Der durch Vergnügen verdorbene Himmel ist in sechs Hauptteile untergliedert. Das ist der Erste bis Sechste durch Vergnügen verdorbene Himmel.

Der Himmel der Vier Großen Könige - der Erste Himmel

Der Erste Himmel wird auch Himmel der Vier Großen Könige genannt. Er umfaßt vier Unterhimmel, die wie folgt heißen: der Länder schützende Himmel, der das Wetter kontrollierende Himmel, der Lebewesen aufziehende Himmel und der Lebewesen schützende Himmel.
Jedes Land mit einer Götterheit hat einen Beschützer in diesem Himmel. Diese Schutzgötter gewähren den frommen Ländern, die an den Himmel glauben, einen starken Schutz.
Der Zweite Himmel heißt "der das Wetter kontrollierende Himmel". Die hiesigen Hauptgötter heißen Nagas, anders gesagt: Drachen, und sie kontrollieren das Wetter.
Der Dritte Himmel wird "der Lebewesen aufziehende Himmel" genannt; er kontrolliert das Wachstum der Pflanzen und Tiere. Die hiesigen Wächter sind Feen.
Die Vierte Himmel, der Lebewesen schützende Himmel, gewährt Schutz vor Krankheit und Verleztungen derjenigen Wesen, welche den Himmel verehren.
Jeder der Vier Großen Könige hat seine Beigötter. Die Beigötter des Länder schützenden Himmels sind die Gandhabbas (Heiliger Gandharva) (Musikhalbgötter, die im Blumenduft leben), welche f ür die Musik verantwortlich sind und die eine Kleidung, die aus Federn hergestellt wurde und denen der Vögel ähnlich ist, tragen.
Die Beigötter des Großen Naga sind die Nagas (Drachen), welch sich nach eigenem Belieben umwandeln können. (Ich war auch König dieses Himmels). Die Beigötter von Naga sind weiße Schlangen, die um den Großen Nagabaum herum spielen.
Die Beigötter des Dritten Himmels, des Lebewesen aufziehenden Himmels, heißen Kunbhandas oder, moderner ausgedruckt, Feen mit gewaltigen, vasenförmigen Geschlechtsorganen.
Die Beigötter des Vierten Himmels, des Lebewesen schützenden Himmels, sind menschenfressende Gottheiten, welche die untugendhaften Wesen auffressen.

Der Himmel der Dreiunddreißig

Der Himmel der Dreiunddreißig hat einen Hauptgott in seinem Zentrum, der Fähiger Gott heißt, und 4 Gruppen von je acht weiteren Göttern, die entsprechend der 4 Haupthimmelsrichtungen verteilt sind (4*8+1=33).
Die Götter im Ersten Himmel leben am Fuße des Fehlerfreien Berges und die, welche zum Zweiten Himmel gehören, leben auf der Spitze des Fehlerfreien Berges. Der Fehlerfreie Berg (Meru-Berg) ist mit der Geburt des Universums entstanden und geht nicht vor der Auflösung des Universums, wenn sich dieses in Asche verwandelt, unter; daher der Name "Fehlerfreie Berg".
Fähiger Gott, der Hauptgott dieses Himmels, wird König der Begierde-Himmel genannt. Er ist sehr weise und äußert geduldig.
Der Himmel der Dreiunddreißig und der Himmel des verdorbenen Bewußtseins stehen im ständigen Kampf gegeneinander, wobei ein jeder dem anderen seine Überlegenheit zu beweisen sucht. Wie Ihr Euch ja denken könnt, ist die Gewinnequote des Himmels der Dreiunddreißig höher.

Die Seelenwanderung kontrollierenden Zwillingsgötter (Yama's Himmel)

Die Bezeichnung der Götter im Dritten Himmel lautet "Die Zwillinge, die die Seelenwanderung kontrollieren". Sie wachen über Leben und Tod der Wesen, die in der niederen Sphäre leben, nämlich von der Hölle an bis zum "Himmel der Dreiunddreißig", einschließlich unserer Menschensphäre.
König Emma (Yama), dessen Name uns Japaner vertraut ist, ist der "Große Kaiser der Zwillinge, die die Seelenwanderung kontrollieren" und wird auch Suyama genannt.
Die Zwillingsgötter geben den Aufsehern Befehl, auf welchen diese die Wesen zur Hölle der unerträglichen Schmerzen hinbringen oder ins Tierreich hinabstoßen.

Der Nicht-Gleichgültige Himmel

Der Vierte Himmel wird "der Nicht-Gleichgültige Himmel" genannt. Um in dieser Sphäre geboren zu werden, müßt Ihr die Vier Unermeßlichkeiten Geistesgaben besitzen. Eben hier wurde der Hausinhaber Anathapindika, jener, welcher das Waldkloster zur Himmlischen Weisheit der Sakyas (Buddha Sakyamuni) stiftete, wiedergeboren. U m in den drei obenerwähnten Himmel geboren zu werden, kann man immer noch gleichgültig sein, wenn man nur Verdienste besitzt, aber um in diesen Himmel geboren zu werden, muß man die vier großen Geistverfassungen haben, die die Vier Unermeßlichkeiten genannt werden.
Allgemein besitzen Laienpraktiker des Buddhismus eine hohe Wahrscheinlichkeit, im Himmel der Dreiunddreißig oder dem der Vier Großen Könige oder dem Nicht-Gleichgültigen Himmel Wiedergeburt zu erlangen. Für sie besteht eine minimale Chance, im Yamas Himmel geboren zu werden, da eine Gottstrafe im christlichen Sinne im Buddhismus nicht existiert.
Die Wesen des Dritten und Vierten Himmels leben im wolkenartigen Raum, der sich über dem Fehlerfreien Berg gebildet hat.

Der Himmel, in dem die Götter Freude an geheimnisvollen Schöpfungen haben.

Der Fünfte Himmel wird "Himmel, in dem die Götter Freude an geheimnisvollen Schöpfungen haben" genannt. Die Wesen in diesem Himmel amüsieren sich beim Schaffen von Dingen, die sie benötigen, durch Gebrauch von übernatürlichen Kräften. Jene, welche während ihres Erdendaseins um des Erfüllens der Begierdenwillen praktiziert haben, werden gewöhnlich hier geboren.

Der Himmel, in dem Götter durch geheimnisvolle Kräfte andere zufriedenstellen.

Der Sechste Himmel heißt "Himmel, in dem Götter durch geheimnisvolle Kräfte andere zufriedenstellen". Die Wesen, die ihr Talent oder ihre übernatürlichen Kräfte ihren Gurus oder anderen tugendhaften Wesen zur Vergnügung gestellt haben, werden in diesem Himmel geboren. Hier verfügt man über Götter, die auf einen warten und dessen Begierden erfüllen.

Mara

Der Eine, der über die Sphäre der Begierde herrscht, ist Mara, der Gott der Zerstörung. Ein anderer Name für Mara ist Teufel. Er hat ewigbestehende übernatürliche Kräfte und unvergleichbar große Begierden, die er sich nach Herzenlust befriedigt. Er befriedigt die Begierden anderer Wesen und beherrscht sie dann durch diese Begierden. Man kann niemals über die Sphäre der Begierde hinaus zu den Heiligen Himmeln gelangen, ohne die Macht von Mara überwunden zu haben.

Die durch das Vergnügen verdorbenen Himmel

Der Sechste Himmel Der Himmel, in dem Götter durch geheimnisvolle
Kräfte andere zufriedenstellen
Der Fünfte Himmel Der Himmel, in dem Götter Freude an
geheimnisvolle Schöpfungen haben
Der Vierte Himmel Der Nicht-Gleichgültige Himmel
Der Dritte HimmelDie Seelenwanderung kontrollierenden Zwillings-
Götter
Der Zweite Himmel Der Himmel der Dreiunddreißig
Der Erste Himmel Die Vier Könige:
(Osten) - Der Länder schützende Himmel
(Süden) - Der Lebewesen aufziehende Himmel
(Westen) Der das Wetter kontrollierende Himmel
(Norden) Der Lebewesen schützende Himmel

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