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TATHAGATA ABHIDAMMA Das Immersiegende Gesetz der Wahren Sieger ![]()
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| Elemente | Entsprechende Körperteile |
| Erde | Muskeln, Knochen |
| Wasser | Blut, Körperflüssigkeiten |
| Feuer | Körpertemperatur |
| Wind | Atmung |
| Raum | Höhlungen |

Kommen wir zu den fünf Phasen. Die Fünf-Phasen-Theorie ist chinesisches System, das die Phänomene in fünf Phasen bzw.
Prozesse einteilt. Die fünf Phasen heißen dementsprechend Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.
Zudem gibt es drei Arten von Folge bzw. Wechselbeziehungen der fünf Phasen: die Ordnung der gegenseitigen Hervorbringung, die Ordnung
der gegenseitigen Kontrolle, das Gleichwichtigkeit verwandteren Beziehungen.
Auf welche Weise wirken die fünf Phasen zusammen und sich auseinander ergeben, kann folgendermaßen erklärt werden.
Feuer ergibt sich aus Holz, Erde entsteht aus Holz und Feuer, Metall ist ein Erdklumpen, Metall wird beim Erhitzen zu Wasser (Flüssigkeit), Wasser nährt die Pflanzen (Holz).
Solcher Art wirken die fünf Phasen in der Ordnung der gegenseitigen Hervorbringung zusammen.
Die Ordnung der gegenseitigen Kontrolle überwacht jede Phase die darauffolgende Phase.
Holz zum Beispiel kontrolliert die Erde in dem Sinne, daß bei der Ernährung des Waldes (Holz) die Erde ihre Nährstoffe, ihre Kraft verliert.
Edelmetalle wie Roherze schmelzen dahin und verlieren ihren Wert, wenn sehr große Hitze zugeführt wird.
Ein treffendes Beispiel hierfür ist der Diamant, welcher sich als Kohlenstoff in Nichts auflöst, wenn er stark erhitzt wird. So wirkt die Ordnung der gegenseitigen Kontrolle.
Die fünf Phasen entsprechen den Funktionen der fünf inneren Organe, nämlich Leber, Herz, Milz, Lunge und Nieren.
Wenn zum Beispiel die Funktion der Leber über dem Normalen liegt, so ist die des Herzen ebenfalls erhöht; wenn die des Herzens erhöht ist, so ist die der Milz erhöht.
Wenn dagegen die Leber Überfunktion hat, wird die Milz geschwächt. Diese Theorie stimmt in weiten Teilen mit der modernen Medizin überein.
Das Verstehen der Fünf-Phasen-Theorie hilft uns, einen widerstandsfähigeren Körper aufzubauen und unseren Gesundheitszustand allgemein zu verbessern.
Warum werden wir krank? Die chinesische Medizin, eine der Hauptströmungen der östlichen Heilkunden, weiß eine Antwort auf diese Frage.
Besonders ausführlich wird sie in der Theorie von den sechs Übeln dargelegt. Die sechs Übel sind sechs Umweltfaktoren, welche Krankheiten verursachen.
Diese Faktoren schließen Wind, Feuer, Sommerhitze, Kälte, Feuchtigkeit und Trockenheit ein.
Erkältung und Austrocknung, verursacht dadurch, daß etwas der Zugluft ausgesetzt ist, sind Beispiele für das Übel, das vom Wind ausgeht.
Nervenschmerzen und Energiestörungen werden ebenfalls für vom Wind verursachtes Übel gehalten.
Ein Beispiel für das Übel, das vom Feuer ausgeht, ist der Brand.
Austrocknung durch extreme Hitze ist ein Beispiel für das Übel, das durch die Sommerhitze verursacht wird.
Beispiele für das Übel, das die Kälte bringt, sind Schmerzen des Körpers und Unterkühlung, verursacht dadurch, das etwas der Kälte ausgesetzt ist.
Man bekommt leicht die Wassersucht beim Aufenthalt an einem sehr feuchten Ort. Sie ist ein Beispiel für das Übel, das durch die Feuchtigkeit verursacht wird.
Ein Beispiel für das Übel, das von der Trockenheit ausgeht, sind Nervenschmerzen beim Aufenthalt an einem sehr trockenen Ort.